Kamerasysteme

Kamerasysteme für das Auto

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Kaum ein aktuelles Fahrzeugmodell kommt heute noch ohne Kameras aus

Immer mehr Fahrzeuge verfügen heutzutage über sogenannte Dashcams. Das englische Lehnwort bedient sich der Kombination von „dash board“, dem Armaturenbrett des Fahrzeugs, und dem Kürzel „cam“, für die Kamera. Das Prinzip ist ebenso simpel wie einfallsreich: Eine Kamera wird auf dem Frontpaneel oder aber am Rückspiegel montiert und filmt so das vorausfahrende Geschehen.

Mehr als nur Videos

Auf diese Weise können komplizierte Unfallhergänge oder gefährliches Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer protokolliert werden. Solche Videos vereinfachen die Rekonstruktion von Unfällen für die Polizei um ein Vielfaches. Auch möglichem Versicherungsbetrug kann so auf die Schliche gekommen werden. Eine gute Idee, die einfach und günstig umgesetzt werden kann. Das Prinzip funktioniert so, dass die Kamera stets aufnimmt. Ist ein Zeitlimit erreicht oder die Speicherkarte (normale SD-Karten) voll, werden die vorher aufgezeichneten Daten in einem „record-loop“ überschrieben. Moderne Varianten verfügen beispielsweise über einen Schutz, der bei einer bestimmten Geschwindigkeit aktiviert wird und das Überschreiben verhindert. Zusätzlich können diese Modelle auch per GPS die Position und Geschwindigkeit des Fahrzeugs lokalisieren, was enorm zur Klärung einer Verkehrssituation beiträgt.

Rechtlich begibt man sich allerdings teilweise in eine Grauzone. Videomaterial anderweitig zu nutzen, als zur Beweisführung bei der Polizei, kann juristische Folgen nach sich ziehen. Ziel ist zwar die Klärung einer Verkehrssituation, allerdings werden dabei auch die amtlichen Kennzeichen anderer Verkehrsteilnehmer aufgenommen, wodurch diese identifiziert werden können. Bei anderweitiger Verwendung des Materials müssen diese also unkenntlich gemacht werden, andernfalls kann es zu einem Verstoß gegen das informationelle Selbstbestimmungsrecht nach Art. 8 Abs. 1 der EU-Grundrechtcharta kommen.

Fahrerassistenzsysteme mit Kamerafunktion

Rechtlich unbedenklich sind dagegen die Kameras, die vom Hersteller ins Fahrzeug integriert werden. Diese nehmen keine Kennzeichen auf, sondern fokussieren nur relevante und minimale Informationen. Beispielsweise den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen, das Live-Bild hinter dem eigenen Pkw oder sie scannen anhand von Infrarot-Reflektionen Verkehrszeichen am Straßenrand. Die rechtliche Kategorisierung ist ebenfalls eine andere, da die Front- und Rückfahrkameras lediglich zur Fahrerassistenz dienen, diesem also ermöglichen konzentrierter und fokussierter zu fahren, ohne dabei auf alle Details achten zu müssen. Das Auto denkt mit und achtet auch selbst auf den Verkehr und die aktuelle Situation.

Kaum ein modernes Fahrzeug, jüngeren Baujahrs kommt heute noch ohne die Fahrerassistenzsysteme aus. Kameraunterstützte Fahrt ist schon ein Standard geworden, der sich gerade in der Oberklasse häufig nur durch noch detailliertere oder innovativere Anwendungsideen auszeichnet. Eine Entwicklung zum Guten, wie wir finden. Denn auf den Fahrer eines tonnenschweren Automobils mit Geschwindigkeiten von weit über 100 Km/h prallen viele Informationen und Details gleichzeitig, die alle beachtet werden müssen. Umso schöner ist es, wenn die Technik ein wenig Hilfestellung erlaubt. Sei es nun bei Hinweisen auf gescannte Verkehrsschilder oder nur beim Einparken.

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